Zwölf göttliche Gesichter umgeben die ruhende Mitte. Je vier gehören dem Licht, der Dunkelheit und dem Zwielicht. Gemeinsam bilden sie keine Hierarchie, sondern ein lebendiges Gefüge.
Die Vier des Lichts
Aelvar
Der goldene Richter
Sonne, Ordnung, Recht und Eide. Sein Zeichen ist die goldene Sonnenscheibe mit offenem Auge.
Thariel
Die Flamme
Feuer, Schmiedekunst, Wille und Krieg. Sein Zeichen ist die Flamme über dem Amboss.
Elyra
Die Morgenmutter
Geburt, Heilung, Wachstum und Frühling. Ihr Zeichen ist die weiße Blüte vor der aufgehenden Sonne.
Saelith
Die Offenbarende
Wahrheit, Wissen, Sterne und Weissagung. Ihr Zeichen ist der achtstrahlige Stern über einem Spiegel.
Die Vier der Dunkelheit
Morûn
Der letzte Hüter
Tod, Ruhe, Ahnen und die letzte Schwelle. Sein Zeichen ist die schwarze Krone über einer geschlossenen Tür.
Kharzûn
Der Herr der Tiefe
Meer, Abgrund, Geheimnisse und versunkene Reiche. Sein Zeichen ist die dunkle Spirale unter drei Wellen.
Nymrith
Die Träumende
Nacht, Schlaf, Traum und Erinnerung. Ihr Zeichen ist die silberne Mondsichel über schwarzem Wasser.
Velkha
Die Saat im Vergehen
Verfall, Erde, Hunger und Wiedergeburt. Ihr Zeichen ist der schwarze Samen im geöffneten Schädel.
Die Vier des Zwielichts
Vaerûn
Der Wanderer zwischen den Toren
Wege, Grenzen, Verbannung und Heimkehr. Sein Zeichen ist das Tor zwischen zwei Monden.
Maeryn
Die Nebelherrin
Intuition, Geheimnis, Küsten und verlorene Namen. Ihr Zeichen ist der verschleierte Mond über dem Meer.
Lûs
Die tausend Masken
Sprache, Täuschung, Kunst, Rollen und Verwandlung. Das Zeichen ist die halb weiße, halb schwarze Maske.
Ianor
Das ungeborene Schicksal
Zeit, Möglichkeit, Zufall und ungelebte Zukünfte. Sein Zeichen ist der offene Kreis mit drei Punkten.
Mû – das dreizehnte Prinzip
Mû steht als goldener Punkt im gleichseitigen Dreieck. Es ist die Verbindung, die Balance und die ruhende Mitte – gegenwärtig in allen zwölf Gesichtern, doch keinem von ihnen unterworfen.